Fairtrade Schülerfirma (J.Göbel)
Die Schülerfirma der Rehbergschule ist ein Übungsunternehmen, das von einem Team aus mehreren Schülerinnen und Schülern geführt wird und sich an der Arbeitsweise ‚realer‘ Unternehmen orientiert. Die Schülerfirma besteht seit 2012 und kooperiert mit dem Weltladen in Herborn. Hier planen und vermarkten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung/in Begleitung durch eine Lehrkraft selbst Projekte und Dienstleistungen. Sie arbeiten einmal in der Schulwoche eigenverantwortlich mit realen Produkten, Geldströmen und einem arbeitsteiligen Geschäftsbetrieb.
Ziel soll es sein, sich Grundkenntnisse des Wirtschaftslebens anzueignen und konkrete Erfahrungen in der unternehmerischen Praxis zu erwerben. Das Thema Fairtrade oder Fairer Handel in Herborn bietet die Chance, den berufsorientierten Lehrstoff in vielerlei Hinsicht zu gestalten. Er eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit aktiv an der Schülerfirma mitzuwirken und losgelöst vom klassischen Unterricht Verantwortung zu übernehmen und Lerninhalte zu erarbeiten.
Die Verknüpfung unterschiedlicher Lerninhalte (z.B. Deutsch, Mathematik, Arbeitslehre, Kunst u.a.) bietet die Möglichkeit erste Erfahrungen auf dem Gebiet wirtschaftlicher Zusammenhängen aufzubauen und trainiert dabei wichtige berufliche und soziale Kompetenzen (wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Kommunikations- und Konfliktkompetenz).

Hompage:
http://herborner-weltladen.de/
Info zur Fairtrade Schülerfirma
http://herborner-weltladen.de/schuelerfirma/
Die Fairtrade-Schülerfirma der Rehbergschule Herborn wurde im November 2012 von Jonathan Göbel (Lehrkraft an der Rehbergschule) und Diana Göbel (Vorsitzende der Kampagne Fairtrade-Town Herborn) ins Leben gerufen. Die Idee bestand darin, eine enge Zusammenarbeit mit dem örtlichen Eine-Welt-Laden zu erreichen und sich gemeinsam für den Fairen Handel in Herborn einzusetzen.
Bei diesem besonderen Projekt sollen Schülerinnen und Schüler der Rehbergschule, einer Schule für Kranke der Vitos-Klinik Herborn, erste unternehmerische Erfahrungen beim Verkauf von fair gehandelten Produkten sammeln. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei stets von einer Lehrkraft angeleitet und begleitet, je nach sozial-emotionaler Verfassung der SchülerInnen kommt eine zweite Fachkraft zum Einsatz.
Zunächst fanden im Jahr 2012 erste Aktionsverkäufe auf dem Herborner Weihnachtsmarkt statt. Nach erster Einarbeitung und erfolgreichem Absatz von fair hergestellten Lebensmitteln und Kunsthandwerk, begann im Jahr 2013 der Verkauf im Turm der Katholischen Kirche Herborn in der Schlossstraße 15. Zusätzlich zur langjährigen Öffnungszeit am Donnerstag abend wurde nun wöchentlich  freitags vormittags der Eine-Welt-Laden durch die Schülerfirma betrieben.
 
Herborner Weltladen als Außerschulischer Lernort
Die Schülerinnen und Schüler der Schülerfirma lernen im Außerschulischen Lernort „Weltladen“ einerseits die Standards des Fairen Handels kennen – existenzsichernde Löhne, Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit, Beteiligungsrechte für ArbeitnehmerInnen und umweltschonender Anbau und Verarbeitung. Andererseits sammeln sie vielfältige Erfahrungen im wirtschaftlichen Ladenbetrieb, beim Kundenkontakt oder der Werbung für den Laden. Die Erfahrungen aus der Praxis werden im Unterricht durch theoretische Einheiten zu betriebswirtschaftlichen und fachspezifischen Themen vertieft.
Regelmäßig führt die Schülerfirma an der Schule oder im Stadtgebiet von Herborn Informationsstände durch. Ende Juni 2015 konnte man beim Vitos-Sommerfest 26.06.2015 und dem Landeskindertrachtenfest 27.06.2015 die Hintergründe des Kakaoanbaus und dessen Verarbeitung zu Schokolade kennenlernen. An einem Glücksrad konnten Leckereien aus Fairem Handel ergattert werden.



 

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