In den Vorbereitungen zum Darstellenden Spiel orientieren wir uns immer sehr an der jeweiligen aktuellen Gruppenzusammensetzung und den Besonderheiten und Bedürfnissen der Schüler, die über einen relativ kurzen Zeitraum hinweg bei uns miteinander Schulleben erleben. Dies bedeutet, sich in jede individuelle Schülerpersönlichkeit einzufühlen, diese bei allen Spielübungen zu bedenken und ein Ausscheiden oder eine Beobachtungsphase des jeweiligen Kindes zu akzeptieren.

Spielen soll für unsere Schüler Entspannung, Freude am Ausprobieren verschiedener Rollen, aber auch Bindung an ein Thema, ein Vorhaben, eine Gruppe bedeuten. Nicht immer eine leichte, aber doch so erstrebenswerte Übung. Denn dann entwickeln unsere Akteure soziale Fähigkeiten, indem sie einander helfen, aufeinander zugehen, sich gegenseitig zuhören, stillsein können, Rücksicht nehmen, Kritik ertragen und kritisieren ohne zu verletzen.

Das Ziel einer Aufführung steht hierbei nicht im Vordergrund, sondern es kann, im Rahmen eines lebendigen Schullebens, das Ergebnis einer wachsenden Gruppengemeinschaft und kreativen Impulsen und Ideen sein. Einige Beispiele beweisen, dass es durchaus möglich ist vor einem Publikum mit einem Stuhl zu tanzen, einen Hut in ein Vogelnest zu verwandeln oder einen armen Straßenfeger bei der Arbeit zu beobachten. Der Stolz des sich Zeigens ist dann bei jedem Schüler sichtbar und im Stillen könnte es dann heißen:Vorhang auf fürs nächste Mal, mit dem, was ich so alles darstellen kann.

Stimmgeber

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